2026

 

Tennisolympiade beim TSV Ihlienworth

 

 

 

Die Tennisabteilung des TSV Ihlienworth veranstaltete für ihren Nachwuchs eine Tennisolympiade. Unter der Leitung von Trainerin Laura Heinemann wurden Doppelteams ausgelost und die Jugendlichen bestritten innerhalb eines festgelegten Zeitfensters mehrere Doppelpartien. Dabei gab es mehrere Runden, in denen die Teams immer wieder neu zusammengestellt wurden.

 

Dadurch standen die Teilnehmer stets vor neuen Herausforderungen: Mit wechselnden Partnern und gegen unterschiedliche Gegner galt es, sich immer wieder neu einzustellen. Jeder hatte sein eigenes Punktekonto, das durch Siege und Unentschieden gefüllt werden konnte. So kam an diesem Tag echtes Wettkampffeeling auf.

 

Alle Teilnehmer zeigten tolle Leistungen und freuten sich über ihre verdienten Medaillen beziehungsweise den Siegerpokal. Der Tennisnachmittag trug dazu bei, die Teamfähigkeit und das Miteinander zu stärken. Außerdem konnten die Jugendlichen wertvolle Spielpraxis für die laufende Punktspielsaison sammeln. Aktuell nimmt eine B-Junioren-Mannschaft am Punktspielbetrieb teil.

 

Erfolge im Jugendbereich
Die 8-jähirge Katja Kolesnychenko wurde bei den Kreisend-Minimeisterschaften in Otterndorf Erste. Ihre Zwillingsschwester Lisa Zweite. Dadurch durften sie zu den Bezirksend-Minimeisterschaften nach Grasberg, wo Katja 1. und Lisa 3. wurde.
Anschließend durften sie zu den Landes-Minimeisterschaften nach Hannover. Dort wurde Katja wieder 1. und Lisa wieder 3.
Um in das Bundesfinale zu kommen hätte Katja eine drei Jahre ältere besiegen müssen, was leider knapp nicht gelang.

 

Fröhliches Paddeln bei der 40. Sietländer Frühlingsfahrt

Am 11. + 12.4.26 veranstaltete die Kanu-Abt. des TSV-Ihlienworth ihre 40. Sietländer Frühlingsfahrt, die seit 1984 ununterbrochen statt findet, nur unterbrochen durch eine zwangsweise 2-jährige Corona-Pause 2021 und 2022.
Ein querliegender Baum auf der Medem auf ca. der Hälfte der Strecke nach
Otterndorf, der eine Durchfahrt komplett verhindert hätte, wurde dankenswerter Weise in der Woche vor unserer Fahrt vom Fluss entfernt. Auch auf der Emmelke lag ein Baum, bei dem jedoch von den Kanuten mit Hilfe einer mitgeführten kleinen Säge die Weiterfahrt durch das Geäst möglich war.
Obwohl in diesem Jahr zeitgleich das Bezirksanpaddeln sowohl für unseren Bezirk
Lüneburg-Stade in Bremervörde auf der Oste, Weser-Ems in Emden sowie des Landesverbandes in Bremen stattfand, führte für viele Kanuten der Weg nach Ihlienworth. Peter vom Vater-Jahn-Peine reiste bereits am Donnerstag mit Zelt an und am Freitag kamen Kanuten vom RKC Rinteln, Bremer Faltbootwanderer, KSW Wilhelmshaven, BSW Schwalbe Hamburg mit Zelten und Wohnwagen dazu.
Christiane von BSW Schwalbe hielt die Kanuten-Tradition sehr zu unserer Freude
aufrecht und brachte einen Vereinswimpel mit, der seinen Platz in unserem Bootshaus fand. Sie erhielt daraufhin natürlich unseren Wimpel. Ingo von Alstereck Hamburg paddelte direkt vom Verein mit Zelt und Gepäck nach Ihlienworth. Allerdings machte ihm am Freitag der starke Gegenwind auf der Elbe einen Strich durch seine Rechnung, vor dem Tidenwechsel rechtzeitig in Otterndorf anzukommen. Die letzten Kilometer paddelte er gegen Tide und Wind, sodass er in Otterndorf im Zelt zwischen übernachten musste. Am Samstagmorgen startete er sehr früh und war bereits kurz vor 9:00 Uhr am Schöpfwerk in Ihlienworth.
Am Samstag reisten vom HKC Hannover und Kanu-Gruppe Wilster dazu an, am
Sonntag vervollständigten Kanuten vom WSB Bederkesa, TSV Otterndorf, Kanu Verein Stade, KSW Wilhelmshaven und Frohe Fahrt Bremerhaven, die den Wanderpokal für die stärkste Mannschaft aus 2025 mitbrachten, das Teilnehmerfeld.
Alle Kanuten erpaddelten am Wochenende die umliegenden Gewässer, am Samstag die Emmelke oder den Rundkurs über den Hadelner Kanal nach Otterndorf und über die Medem zurück. Der Wind bereitete einigen Paddlern doch einige zusätzliche Anstrengungen. Am Sonntag paddelten die meisten Teilnehmer über die Medem nach Otterndorf und zurück. Der Windgott war allen wohlgesonnen, vor allem auch Petrus mit wenig Regen vor und während unserer Frühlingsfahrt. Das ist immer die Voraussetzung, dass die Pumpen des Schöpfwerks während der Paddelzeit nicht anspringen. Danke an die Mitarbeiter des Schöpfwerks Otterndorf, die immer sehr kooperativ sind und ihr möglichstes dazu tun. Dank des guten und gleichmäßigen Wasserstandes vor und nach dem Ihlienworther Schöpfwerk war eine ungehinderte Durchfahrt durch die Schleusenkammer zum Bootshaus gegeben.
Nach der Rückkehr stärkten sich alle an unserem reichhaltigem Kuchenbüfett, dazu
Kaffee oder Tee bei angeregten Klönschnacks.
Insgesamt nahmen 89 Paddler, 7 Gäste und 11 Helfer von unserer Kanuabteilung, also insgesamt
107 Teilnehmer, an der Frühlingsfahrt teil. Um den Wanderpokal für die größte Mannschaft gab es ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen: Frohe Fahrt Bremerhaven hatte 25, der KSW Wilhelmshaven 27 Teilnehmer, der Jubel war entsprechend groß. Der jüngste Teilnehmer (der 7-jährige Runa) bekam ein kleines Präsent. Der Älteste war kurz vor
dem 94. Lebensjahr. Alle Paddler bekamen ein Präsent (vom hiesigen Imker) überreicht. Aus allen zurückgegebenen Startkarten wurde wieder unsere Kiste mit Gemüse- und Obstprodukten aus der Region verlost: Ein Glücklicher vom KSW gewann diese.

Aus Anlass unserer 40. SFF bekam jeder Teilnehmer zusätzlich ein Beutelchen geschenkt, gefüllt mit 4 Äpfel und 2 Birnen, geliefert von unserem ortsansässigen Obstanbaubetrieb Julian Uelzen. Das wurde von allen überrascht und freudig entgegengenommen mit der Bemerkung, dass es ihnen in Ihlienworth wieder sehr gefallen hat und wir möchten die Fahrt doch im nächsten Jahr weiter führen.
Nachdem alle Boote verladen, Zelte eingepackt, Wohnwagen angehängt waren
wurde die Heimreise angetreten. Ingo paddelte wieder über Medem und Elbe zurück nach Hamburg.
Wir von der Kanu-Abt. sind glücklich und froh, dass die 40. Sietländer
Frühlingsfahrt soviel Anklang gefunden hat und hoffen, dass wir im nächsten Jahr die 41. SFF am 17.+18.4.2027 weiterhin durchführen können.